Wie das Forum online funktioniert …

Herzlich Willkommen zum Literarischen Forum Oberschwaben – nach 53 Jahren erstmals und ausnahmsweise online. Coronabedingt konnte das Forum dieses Jahr leider nicht in seiner gewohnten Form stattfinden, weder im Sommer, noch am Ausweichtermin im November.

Sieben der elf geladenen Autoinnen und Autoren haben sich bereiterklärt, ihre Texte auf Video einzulesen und hier auf dieser Webseite zur Diskussion zu stellen.

Bitte klicken Sie auf den Namen der Autorin, des Autors, um zur Seite mit der jeweiligen Lesung zu gelangen. Dort finden Sie unterhalb der Videos auch die Kommentarfunktion, die Sie für Lob und Kritik nutzen können. Das ist zwar nur ein schwacher Ersatz für den beim Forum üblichen und wichtigen spontanen Austausch, die Lesenden sind gleichwohl an konstruktiven Wortmeldungen zu ihren noch unveröffentlichten Texten interessiert.

Wir freuen uns auf facettenreiche Diskussionen, die gewinnbringende und relevante Erkenntnisse liefern. Die eigene Meinung sollte in Ihrem Kommentar mit klaren Argumenten begründet werden Pflegen Sie immer einen freundlichen, respektvollen Umgangston. Ironie ist in schriftlichen Kommentaren oft nicht eindeutig zu erkennen. Setzen Sie dieses Stilmittel also vorsichtig ein, um nicht missverstanden zu werden. Wenn Sie sich kritisch äußern, beziehen Sie sich auf den Text und greifen nicht die Verfasserin, den Verfasser an. Wir behalten uns vor, Kommentare unter der Gürtellinie, die keinen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten, zu entfernen

Ihr Oswald Burger

Mechthild Betz, Tübingen

Geboren in Aalen, Studium der Germanistik und Romanistik in Köln und Tübingen, Lehrerin, Journalistin, Stadtführerin, Autorin, Mitarbeit an Literaturzeitschrift, Kölner Autorinnenwerkstatt, Tübinger Lyrikkreis im Hölderlinturm, beeinflusst u.a. von Friederike Mayröcker.

Mechthild Betz liest lyrische Prosa unter dem Titel „Schattennacht“.

Daniela Engist, Freiburg

Geboren in Schwäbisch Gmünd, Studium der Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaft in Freiburg, Linguistische Promotion über Dialekt, Journalistin, PR-Managerin, Autorin, erster Roman „Kleins Große Sache“ 2017 bei Klöpfer & Meyer. Homepage: daniela-engist.de.

2021 soll der zweite Roman „Lichte Horizonte“ von Daniela Engist in Hubert Klöpfers Edition bei Kröner erscheinen, daraus liest sie eine Passage.

Ruth Erat, Arbon

Geboren in Herisau, Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Zürich, Promotion über die Mystikerin Mechthild von Magdeburg, Lehrerin, Lehrerausbilderin, Künstlerin, Autorin, Kommunalpolitikerin, Kulturveranstalterin, Veröffentlichung von Sachbüchern, Lyrik und Prosa, zuletzt: Irène Bourquin/Ruth Erat: „Mit erhobenem Paddel“ 2020. Homepage: rutherat.ch.

Ruth Erat arbeitet an einer längeren Erzählung mit dem Titel „Wintersee“, daraus liest sie den Anfang.

Chandal Nasser, Tübingen

Geboren in Curitiba Südbrasilien, Humanbiologin, zwei Gedichtbände in portugiesischer Sprache, lebt seit 1995 in Deutschland, schreibt seit 2011 in Deutsch, vor allem Lyrik, ihr neuester Lyrikband „Eindrücke aus Babel“ stand auf der Shortlist des Thaddäus-Troll-Preises 2020.

Chandal Nasser liest, zum zweiten Mal nach 2016, neue Gedichte für das Literarische Forum Oberschwaben.

Joachim Off, Gerlingen

Geboren in Leonberg, Studium der Physik in Stuttgart, arbeitet in einem mittelständischen Unternehmen, Mitarbeit im Verein „42erAutoren e.V.“ (Homepage: 42er-autoren.de), Blogger, Arbeit am ersten Roman, Zweiter Preis beim Schwäbischen Literaturpreis 2019 mit einem Text über das Ende der DDR, Förderpreis beim Harder Literaturpreis 2020 für eine Geschichte über einen mordenden Altenpfleger.

Joachim Off liest einen Text mit dem schwer lesbaren Titel „INNER*C1RCL3“.

Uwe Schneider, Stuttgart

Geboren in Ludwigsburg, Studium Graphik-Design in Stuttgart, Diplom mit einer Arbeit über Haribo, Berufstätigkeiten in Werbeagenturen, als Texter, Creative Direktor, schließlich eigene Werbeagentur, inzwischen Freier Brand Advisor (Homepage: schneider-brandadvisor.de). Vor etlichen Jahren beeindruckte er das Literarische Forum Oberschwaben mit einer Erzählung über den Autoput.

Wir hören von Uwe Schneider „Andors Jacke“.

Anna Teufel, Nürnberg

Aufgewachsen in Schwaben, Strahlenschutzingenieurin, Studium der Buchwissenschaft und Skandinavistik in Nürnberg, Slam Poetin mit zahlreichen Auftritten seit 2016, auch über YouTube, Veröffentlichungen in Anthologien, Zweiter Preis beim Schwäbischen Literaturpreis 2020 mit einem Text über das der Adipositas anhaftende Stigma unter dem Titel „Weich“. Letzte Veröffentlichung: „Schimmer“ beim Ubooks-Verlag, 2020. Homepage: annateufel.com.

Anna Teufel liest aus ihrem Projekt „Was übrig bleibt“ das erste Kapitel namens „Wut“.